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Gründe für JugendERA

Mein Weg…

Weil Selbstsicherheit nicht angeboren ist!

Ich hatte eine klassisch rebellische Teenagerzeit. Vollgepackt mit sehr viel Spaß, Partys und Emotionen. Aber auch mit Gleichgültigkeit, Gruppenzwang, Beziehungsstress, Wettbewerb, Erwartungsdruck, Cyberspacewahnsinn, Minderwertigkeitsgefühle, Körperunzufriedenheit, Ausgrenzung und natürlich Identitätssuche. Ab der 9. Klasse begann ich, von einem Ziel zum nächsten zu hetzen. Immer mit der Idee dahinter, wenn ich das geschafft habe, geht es mir besser. Das ging gut 10 Jahre so. Halbwegs geretteter Schulabschluss, Abschluss der WIHOGA, Abschluss der Ausbildung, Erarbeitung des Ausbilderscheins, des Meisterbriefes, Kurse, Seminare, Workshops. Ein absolutes Gehetze. Ich war der festen Meinung, eigentlich nie wirklich Zeit zu haben. Auf dem Sprung sein war mein Leben. Und nach jeder Zielerreichung dasselbe Erlebnis: Endlich habe ich das geschafft. Das ist ok. Jetzt steht aber erstmal das nächste Ziel an.

Meine Arbeit im Hotel machte mir manchmal Spaß, meistens allerdings nicht wirklich. Jetzt hatte ich aber schon so viel dafür in Kauf genommen, möglichst viele verschiedene Erfahrungen zu sammeln. Das kann ich doch nicht einfach wegwerfen. Am meisten mochte ich das Anleiten und bestärken neuer Mitarbeiter, Azubis oder PraktikantInnen, doch so richtig gut fühlte ich mich nicht. Ich schleppte mich die meisten Tage zur Arbeit. Daran änderte auch der lang überlegte Branchenwechsel ins Grundschullehramtsstudium nichts. Dort ging es genau so weiter. Hetzen. Von einer Klausur zur nächsten hasseln – wieder der Zieltunnel.

Nun lebte ich bereits 10 Jahre das Leben für morgen.

Nach der Uni fuhr ich gestresst und natürlich zügig mit dem Fahrrad nach Hause. Schließlich hatte ich wie immer Zeitdruck. An der Ampel stehend las ich einen Sticker mit der Aufschrift: Wonach suchst du?

Auf dem weiteren Heimweg wollte mir die Frage nicht mehr aus meinem Kopf gehen.

Diese Frage änderte alles. Ich quälte mich ganze drei Wochen damit. Wonach bitte suche ich? Wann fing das Zielehasseln an? Wo hat es begonnen? Warum will ich schnellstmöglich das nächste Ziel erreichen? Warum reicht das, was ich tue irgendwie nie wirklich aus?

Langsam begriff ich. Bei mir fing es in meiner Teenagerzeit an. Meine Selbstsicherheit verwandelte sich zunehmend in Unsicherheit und Stress. Das Kompensierte ich mit Leistung. Manchmal auch nur so mittelmäßige Leistung. Hauptsache, das Ziel wird erreicht. Meine kindliche Sicherheit und selbstbewusste, offene Art ist mir während meiner Teenagerzeit verloren gegangen. Ich suchte nach Bestätigung. Bestätigung von mir selber, Bestätigung von außen, Bestätigung, gut genug zu sein.

Jetzt weiß ich, nach Jahren intensiver Arbeit an mir selber:

Ich muss keine Ziele erreichen, um mich selber zu mögen. Bereits jetzt darf ich stolz auf mich sein. Bereits jetzt darf ich mich gut und richtig fühlen.

Die Teenagerzeit verändert so viel und bringt so viel Neues mit sich. Dabei aufzublühen, statt sich einzugraben, ist die absolute Ausnahme. Bereits jede 4 Jugendliche leitet an psychosomatischen Beschwerden. Wann und wie kommt man aus diesen Mustern wieder raus?

Genau da kommt JugendERA ins Spiel. Das ganzheitliche Training bewirkt durch die Regelmäßigkeit eine nachhaltig stärkende Selbstsicherheit. Ich bin JERA-Trainerin. Aufgewachsen mit 3 sehr verschiedenen Schwestern, trainiere ich jugendliche Frauen. 

Meine Mission ist es, speziell Teenagern eine ihnen nützliche Entfaltung zu ermöglichen. Es geht dabei nicht um ein Zertifikat für die kommende Berufswelt. Bei JugendERA geht es um lebensbegleitende und täglich greifbare Skills. Du bist alt genug, um zu verstehen, wie du dir dein Leben aktiv gestalten kannst.

In meinen letzten 15 Lebensjahren besuchte ich sehr viele Wochenendkurse, Tageskurse, Ferienschulungen und Wochentrainings. Beinah alle waren auf Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung ausgerichtet. Die Themenfelder „Leben in Balance“ und „Im Frieden mit mir und der Welt“, treiben mich nachhaltig an, meine Welt diesbezüglich stetig zu erweitern. Resümierend stelle ich fest, dass regelmäßiger Input und das Hinzufügen von bestimmten Gewohnheiten sehr viel mehr bewirkt als Einzeltermine.

Ich sitze im regen glücklich in den Heidefeldern.

Weil ich es durchlebt habe.

In meiner Schulzeit wurde ich oft geärgert. Heute sagt man auch gemobbt. Leichte Sticheleien hier, Ärgereien da, noch ein paar Beleidigungen dazu – viele kleine, aber doch sehr spürbare Verletzungen. Daraufhin zog mich stetig weiter zurück. Meine damalige Leidenschaft, das Fußballspielen, gab ich auf. Stattdessen schwänzte ich die Schule, machte Bekanntschaft mit etwaigen Drogen und anderen nicht legalen Erfahrungen. Auf der einen Seite war ich laut, grenzüberschreitend und wütend. Auf der anderen Seite war ich einfach nur verletzt, unsicher und traurig. Ich wollte dazugehören. Dabeisein. Nicht so anders sein. Beliebt sein, ohne zuzugeben, beliebt sein zu wollen. Nach außen hin gab ich mich kühl, distanziert und abweisend.

girl jeans kid loneliness

Ich fühlte mich hilflos und fremdbestimmt. Fühlte mich allein, obwohl ich in 4 verschiedenen Cliquen meine Leute um mich hatte. So vieles hat in meinen Augen keinen Sinn ergeben und war einfach nur anstrengend, belastend und nervig. Und Hilfe brauchte ich meiner Meinung nach schonmal gar nicht. Das Ergebnis meiner Teenagerzeit war, dass ich weder das Leben lebte, welches ich leben wollte, noch war mein Ich so, wie ich sein wollte.

person sitting in front of body of water

Dankend kann ich resümierend sagen, dass meine Eltern nicht aufgegeben haben. Gerade meine Mutter schaffte es immer wieder, mich zu verschiedenen Hobbys und Schulungen zu motivieren.

Mit Mitte zwanzig verstand ich endlich, dass ich meine äußere Welt genau so wahrnehme, wie ich im Herzen bin. Nur durch die richtige Geisteshaltung lebe ich frei, selbstbestimmt, erfüllt.

Ich bin so glücklich zu leben, lebendig zu genießen und jeden Tag wachsen zu dürfen. Liebe, Stärke und Gelassenheit erleuchten meinen Alltag. Ich fühle mich endlich genau richtig, so wie ich bin. Fühle mich angekommen, geliebt und sicher.

Ich arbeite selber täglich an meinem Selbstbewusstsein und meinem Selbstvertrauen.

Werde eine JERA!!! Sei Teil der JugendERA-Gemeinschaft.